Fertigungssicherheit beginnt in der Entwicklung
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Co-Engineering

Co-Engineering für Blechgehäuse

Co-Engineering verbindet Entwicklung, Konstruktionsunterstützung und Fertigungswissen in frühen Projektphasen. Wir unterstützen Ihre Entwicklung, damit Gehäuse, Verkleidungsteile und Baugruppen wirtschaftlich und wiederholbar in Serie umgesetzt werden können. Material, Blechdicke, Biegeradien, Fügepunkte, Dichtung, Oberfläche und Montagefolge werden dabei frühzeitig berücksichtigt. Im Co-Engineering prüfen wir diese Punkte mit Blick auf Funktion, Fertigung und Serienumsetzung. Ziel ist eine Konstruktion, die sich technisch nachvollziehbar und wiederholbar fertigen lässt. So entsteht Fertigungssicherheit bereits in der Entwicklungsphase.

Vom Entwurf zur Serie

Ein Gehäuse muss nicht nur konstruiert werden. Es muss wiederholgenau gefertigt, beschichtet, montiert, geprüft und verpackt werden können. Zambelli bringt deshalb Fertigungswissen bereits in der Entwicklungsphase ein.

Wir prüfen CAD-Daten, Zeichnungen oder erste Konzepte auf Umsetzbarkeit in der Blechbearbeitung. Dabei geht es nicht um eine neue Konstruktion um jeden Preis. Entscheidend ist, welche Anpassungen Fertigung, Montage und Kosten spürbar verbessern. In vielen Branchen wird dieser Ansatz als „Design for Manufacturing“ bezeichnet: Konstruktionen werden so entwickelt, dass sie zur späteren Fertigung und Montage passen.

Darum Zambelli

Zambelli verbindet technische Konstruktionsunterstützung mit eigener Fertigungstiefe. Zuschnitt, Umformung, Schweißen, Pulverbeschichtung, Schäumtechnik und Montage greifen innerhalb der eigenen Prozesskette ineinander.

Konstruktionen aus Sicht der Fertigung

Wir bewerten Konstruktionen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Fertigung, Montage und Serienablauf. Mit über 50 Jahren Erfahrung in Metall, eigener Werkzeug- und Prozesskompetenz sowie mehreren europäischen Produktionsstandorten unterstützt Zambelli Kunden vom ersten Entwurf bis zur montierten Baugruppe.


Umsetzbarkeit des Designs

Wir prüfen, ob Konturen, Biegungen, Radien, Ausschnitte und Befestigungspunkte in der Blechbearbeitung wirtschaftlich umgesetzt werden können. Dabei betrachten wir auch Werkzeugzugänglichkeit, Biegefolgen und mögliche Verformungen. Ziel ist eine Konstruktion, die sich technisch nachvollziehbar und wiederholbar fertigen lässt.

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Material und Blechdicke

Material und Blechdicke beeinflussen Stabilität, Gewicht, Umformbarkeit und Kosten. Wir bewerten, welche Ausführung zur Funktion des Bauteils passt und welche konstruktiven Verstärkungen sinnvoll sind. Dazu zählen zum Beispiel Sicken, Abkantungen, Laschen oder gezielte Versteifungen.

Verbinden, Dichten und Montieren

Schrauben, Schweißen, Clinchen, Nieten, Kleben oder Schäumen haben unterschiedliche Auswirkungen auf Funktion und Prozess. Deshalb betrachten wir früh, wie Bauteile verbunden, abgedichtet und montiert werden. So wird die Konstruktion nicht nur als Einzelteil gedacht, sondern unter Berücksichtigung von Fertigung, Montage und Serienablauf.

Teilezahl und Baugruppenlogik

Jedes zusätzliche Einzelteil erhöht Aufwand in Fertigung, Lagerung und Montage. Wir prüfen, ob Funktionen zusammengeführt, Fügepunkte reduziert oder Baugruppen einfacher aufgebaut werden können. Nicht jede Vereinfachung reduziert automatisch die Kosten. Sie macht aber Aufwand und Prozessschritte transparenter.

Oberfläche und Beschichtung

Pulverbeschichtung und Oberflächenbearbeitung stellen Anforderungen an Kanten, Geometrie, Aufhängung und Zugänglichkeit. Diese Punkte fließen in die konstruktive Prüfung ein. Das hilft, Nacharbeit zu reduzieren und Anforderungen an sichtbare Flächen, Kontaktstellen oder Funktionsbereiche frühzeitig zu berücksichtigen.

Typische Projektphasen

1. Konzept prüfen

Sie liefern Skizzen, CAD-Daten, Zeichnungen oder ein bestehendes Bauteil. Wir prüfen, welche Anforderungen für Funktion, Fertigung und Montage relevant sind.

2. Konstruktion bewerten

Wir betrachten Geometrie, Material, Blechdicke, Biegefolge, Fügepunkte, Oberfläche und Toleranzen. Auffällige Punkte werden benannt und technisch eingeordnet.

3. Anpassungen ableiten

Gemeinsam definieren wir, welche Änderungen sinnvoll sind. Der Fokus liegt auf technischer Umsetzbarkeit, Montageaufwand, Serienablauf und Kostenstruktur.

4. Muster und Serie vorbereiten

Die Konstruktion wird auf die weitere Umsetzung vorbereitet. Dabei werden Fertigungsprozesse, Prüfmerkmale, Verpackung und Montageanforderungen berücksichtigt.

5. Serienanlauf begleiten

Erste Fertigungsschritte, Musterteile und Montageabläufe werden gemeinsam bewertet. Erkenntnisse aus der Produktion fließen direkt in die weitere Optimierung ein.


Für welche Bauteile eignet sich Co-Engineering?

Co-Engineering ist sinnvoll bei Gehäusen, Verkleidungsteilen und Baugruppen aus Metall, die später in Serie gefertigt werden. Besonders relevant ist Co-Engineering, wenn mehrere Anforderungen zusammenkommen: Stabilität, Dichtung, Oberfläche, Montage, Gewicht, Kosten und eine wiederholbare Fertigung in Serie.

Typische Anwendungen

Co-Engineering unterstützt überall dort, wo Gehäuse und Baugruppen funktional, montierbar und serienfähig ausgelegt werden müssen. Typische Anwendungen sind Gehäuse für Wärmepumpen, Komponenten für Heiztechnik, Energiespeicher, Ladesäulen, Maschinenverkleidungen sowie technische Geräte und industrielle Baugruppen.

Co-Engineering bei Serienbauteilen aus Metall

Besonders bei mittleren und hohen Stückzahlen beeinflusst die Konstruktion den späteren Fertigungsaufwand. Kleine Änderungen an Biegefolge, Verbindungstechnik oder Teilezahl wirken sich direkt auf Prozesse, Montagezeiten und Materialeinsatz aus.

Co-Engineering hilft dabei, diese Punkte frühzeitig zu bewerten und Konstruktionen auf die spätere Serienfertigung auszurichten.

Ihre Vorteile

Frühere Klärung technischer Risiken

Kritische Punkte werden erkannt, bevor sie Musterbau oder Serie verzögern.

Konstruktion für die Serienfertigung

Geometrie, Biegefolge, Material und Fügepunkte werden auf die Blechbearbeitung abgestimmt.

Weniger Montageaufwand

Baugruppen werden so gedacht, dass Verbindung, Dichtung und Montage zusammenpassen.

Bessere Kostentransparenz

Aufwandstreiber werden sichtbar: Teilezahl, Materialeinsatz, Prozessschritte, Toleranzen und Nacharbeit.

Stabiler Serienanlauf

Die Konstruktion berücksichtigt nicht nur das Einzelteil, sondern den späteren Fertigungsprozess.


Frühzeitig bewerten statt später korrigieren

Viele Anforderungen an Gehäuse und Baugruppen lassen sich in der Entwicklung einfacher und wirtschaftlicher beeinflussen als im späteren Serienprozess. Co-Engineering hilft dabei, Konstruktionen frühzeitig auf Fertigung, Montage und Serienumsetzung auszurichten.

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